Brennwert

Brennwert – Heizung

Ab dem 26. September 2015 dürfen laut Gesetzgeber nur noch Brennwertgeräte eingesetzt werden. Der Grund ist das Inkrafttreten der ErP-Richtlinie.

Es gibt aber auch noch einzelne Ausnahmen.

Eine der Ausnahme betrifft die Gasetagenheizung, aufgrund einer Mehrfachbelegung der Abgasführung (Schornsteins). Wird somit in Mehrfamilienhäusern jede Wohnung separat durch eine Gastherme versorgt, ist eine Ausnahme hierfür vorgesehen. Sofern die Energieeffizienz mindestens 75 % beträgt, dürfen Schornsteingeräte
mit einer Leistung von max. 10 kW Leistung (Nennwärmeleistung) und Kombi-Schornsteingeräte (Heizung und Warmwasser) mit einer Leistung von max. 30 kW Leistung (Nennwärmeleistung) in Mehrfachbelegung auch in Zukunft als raumluftabhängige Heizgeräte installiert und betrieben werden.

Von dieser Ausnahme sind raumluftunabhängigen Geräte, die an Abgassysteme angeschlossen sind nicht ausgenommen. Auch nicht bei mehrfachbelegungen.

Die bisherigen Heizwertgeräte führten die erhitzten Abgase und Wasserdämpfe einfach durch den Schornstein ab.

Eine Nutzung dieser Energien war nicht vorgesehen und mit den vorhandenen Geräten und ihren spezifischen Bauarten nicht möglich.

Brennwertkessel und Brennwertthermen und die hierin eingesetzte Brennwerttechnik sind eine effektive Methode, die bei der Verbrennung anfallenden heißen Abgase und Wasserdämpfe zur weiteren Wärmegewinnung zu nutzen.

 

Die heißen Abgase und die darin enthaltenen Wasserdämpfe werden “abgekühlt“ und das hierdurch entstehende Kondenswasser setzt zusätzliche Wärmeenergie frei. Diese zusätzliche Wärmeenergie wird durch den Wärmetauscher in das Heizwasser übertragen und ebenfalls zum Heizen genutzt. Um
die Brennwerttechnik optimal nutzen zu können muß der Schornstein für diese Technik geeignet sein, bzw. hergerichtet werden.

 

Hier muß ein gegen Kondenswasser und Verbrennungsrückstände beständiges Abgasrohr eingebaut werden. Das anfallende Kondensat kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen in die Kanalisation eingeleitet werden. Wegen der niedrigen Abgastemperaturen des heruntergekühlten Abgases ist
der Kamineffekt im Abgasrohr nur schwach.

 

Die meisten Brennwertgeräte sind deshalb mit einem Ventilator ausgerüstet, um einen sicheren Abzug der Abgase zu gewährleisten. An sich können Brennwertgeräte in jeder Heizungsanlage eingesetzt werden, wenn eine Ableitung des anfallenden Kondensats in einen Abwasser-Abfluß möglich ist. In den meisten Fällen darf das Kondensat ohne Neutralisation in den Abfluß geleitet werden.

Gas-Brennwert-Therme (Schnittbild)

Oel-Brennwert-Kessel (Schnittbild)

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